Regrowing klingt wie Magie – ist aber einfach nur ein genialer Gemüse-Recycling-Hack für alle, die Pflanzen lieben, aber keine Lust auf ständige Neukäufe haben.
Du nutzt einfach die Reste deiner Küchenzutaten und lässt sie neu wachsen. Aus Lauch-Enden, Salatstrünken oder Ingwerknollen entstehen im Handumdrehen frische Zutaten. Und das Beste: Es spart Geld, fühlt sich nachhaltig an – und macht dich ein bisschen wie einen grünen Zauberer. ✨🧙♀️🌱
Hier erfährst du:
Welche Gemüsereste sich für Regrowing eignen
Wie es wirklich funktioniert (auch wenn du eigentlich keinen grünen Daumen hast)
Wie du Regrowing mit wenig Aufwand dauerhaft in deinen Alltag integrierst
Warum du Regrowing lieben wirst:
💸 Spart Geld
🌍 Reduziert Müll
🪴 Macht Spaß
🧼 Kaum Dreck – perfekt!😉
🧪 Regrowing Schritt-für-Schritt
Hier eine einfache Methode, die sogar funktioniert, wenn du keinen grünen Daumen hast.
Wähle deine Kandidaten
Diese Regrowing-Stars funktionieren fast immer:
- Frühlingszwiebeln / Lauch 🧅 (startet extrem schnell)
- Salatherzen 🥬 (Romaine eignet sich am besten)
- Sellerie-Strunk
- Basilikum-Stängel 🌿
- Ingwer
- Knoblauch (Achtung: Mutiert gerne zu kleinen Pflanzenmonstern)
- Kartoffeln 🥔
Schneiden & vorbereiten
Schneide den Strunk sauber ab (ca. 2–3 cm übrig lassen).
Stelle ihn in ein Glas mit wenig Wasser – nur der Boden sollte bedeckt sein.
Stell das Glas ans Fenster (Ost- oder Nordfenster reicht schon).
Wasser wechseln
Wechsle alle 2 Tage das Wasser, sonst gibt’s Algenparty.
Regrowing ist wie ein Haustier – aber ohne Tierarztkosten.
Umpflanzen
Wenn die Wurzeln sich zeigen (je nach Pflanze 3–10 Tage), setzt du den Strunk in Erde.
Empfehlenswert: Bio Kompost-Erde.
Warten, freuen, ernten
Nach ein paar Tagen bis Wochen kannst du die ersten Blätter, Stängel oder Knollen ernten – immer nur so viel, wie du brauchst.
🌱 Meine persönliche Regrowing-Erfahrung
Ich habe mit Regrowing angefangen, weil ich selten eine ganze Frühlingszwiebel benötige – und weil ich mich immer geärgert habe, wenn die Hälfte irgendwann auf dem Kompost landete. Genauso war es auch mit Lauch.
Der Lauch spross wie irre. Seitdem hab ich quasi eine kleine Frühlingszwiebel-/ Lauch-Farm am Fenster.
Und: Es macht echt süchtig. Gerade Frühlingszwiebeln wachsen so schnell, dass man ihnen fast beim Wachsen zusehen kann.
Perfekt für ungeduldige Grünliebhaber.
🌿 Fazit: Regrowing lohnt sich!
Regrowing ist der einfachste Einstieg ins Indoor-Gärtnern. Du brauchst kein Spezialwissen, keine teuren Geräte – nur ein paar Reste aus deiner Küche.
Es ist nachhaltig, spaßig und liefert dir frische Zutaten.
❓ FAQ
Was ist Regrowing?
Regrowing bedeutet Pflanzen aus Gemüseresten neu wachsen zu lassen. Aus Strünken, Knollen oder Wurzeln entsteht neues essbares Grün.
Welche Pflanzen eignen sich am besten für Regrowing?
Top-Kandidaten sind: Frühlingszwiebeln, Lauch, Salatstrünke, Basilikum, Minze, Sellerie, Ingwer, Knoblauch, Kartoffeln.
Wie lange dauert Regrowing?
Je nach Pflanze 3–14 Tage, bis erste neue Triebe sichtbar sind.
Brauche ich spezielle Erde?
Nein. Normale Kräuter- oder Gemüseerde reicht völlig aus.
Kann man Regrowing komplett ohne Erde machen?
Ja, einige Pflanzen wie Frühlingszwiebeln kannst du im Wasser dauerhaft nachwachsen lassen – allerdings wird es irgendwann weniger aromatisch.
Ist Regrowing gesund?
Ja, frische nachgewachsene Pflanzen sind genauso gesund wie frisch gekauftes Gemüse.
Geht Regrowing auch im Winter?
Ja! Sogar besonders gut, wenn du eine kleine Pflanzenlampe nutzt.
Kann Regrowing schimmeln?
Ja, wenn das Wasser nicht regelmäßig gewechselt wird. Einfach alle 2 Tage frisch machen – Problem gelöst.