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Fotorealistisches Bild eines Maisfeldes mit grünen Stängeln und goldenen Maiskolben unter blauem Himmel

Mais gehört zu den faszinierendsten Pflanzen im Gemüsegarten. Innerhalb weniger Wochen wächst er zu einer beeindruckenden Höhe heran und liefert im Spätsommer süße, aromatische Kolben.

Herkunft und botanische Infos

Mais (Zea mays) gehört zur Familie der Süßgräser und stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Bereits vor über 9000 Jahren wurde er von indigenen Völkern in Mexiko kultiviert. Heute ist Mais eine der wichtigsten Nutzpflanzen der Welt. Es gibt verschiedene Sorten wie Zuckermais, Futtermais, Popcornmais und Mehlmais. Im Garten wird meist Zuckermais angebaut, da er besonders süß und zart ist.

Der richtige Standort für Mais

Mais liebt Wärme, Sonne und nährstoffreiche Böden. Wähle einen vollsonnigen, windgeschützten Platz mit lockerem, humusreichem Boden und guter Wasserversorgung.

Mais aussäen – so klappt es

Direktsaat: Ab Mitte Mai können die Samen direkt ins Beet gesät werden. Säe die Körner 3–4 cm tief und halte einen Abstand von 30–40 cm zwischen den Pflanzen sowie 60–80 cm zwischen den Reihen. Pflanze mehrere Reihen oder Blöcke, damit die Bestäubung durch den Wind gelingt.

Vorkultur: In kühleren Regionen empfiehlt sich eine Vorzucht ab April. Säe die Körner in kleine Töpfe, halte sie warm und hell und pflanze die Jungpflanzen nach den Eisheiligen ins Beet.

Pflege von Maispflanzen

Gießen: Mais hat einen hohen Wasserbedarf. Halte den Boden während der Blüte und Kolbenbildung gleichmäßig feucht, aber vermeide Staunässe.

Düngen: Mais zählt zu den Starkzehrern. Arbeite vor dem Pflanzen reichlich Kompost ein und düngt bei Bedarf mit organischem Gemüsedünger.

Gute Nachbarn für Mais

Die traditionelle Milpa-Mischkultur kombiniert Mais, Bohnen und Kürbis. Bohnen klettern am Mais, während der Kürbis den Boden beschattet. Weitere gute Nachbarn sind Gurken, Zucchini und Salat.

Do’s beim Mais-Anbau

  • Mais in Gruppen pflanzen (bessere Bestäubung)
  • sonnigen Standort wählen
  • regeläßig gießen
  • nährstoffreichen Boden vorbereiten
  • ausreichend Abstand einhalten

Don’ts beim Mais-Anbau

  • Einzelne Pflanzen setzen
  • zu früh aussäen (Frostgefahr)
  • trockene Böden
  • nährstoffarme Erde
  • zu enger Pflanzabstand

Wann ist Mais erntereif?

Zuckermais ist erntereif, wenn die Fäden am Kolben braun werden und der Kolben gut gefüllt wirkt. Ein einfacher Test: Mit dem Fingernagel ein Korn anritzen – tritt milchiger Saft aus, ist der Mais perfekt reif.

Fun Facts über Mais

  • Mais ist eigentlich ein Riesengras.
  • Eine Maispflanze bildet normalerweise 1–2 Kolben.
  • Weltweit werden jedes Jahr über 1 Milliarde Tonnen Mais produziert.
  • Popcornmais explodiert beim Erhitzen, weil das Wasser im Korn Druck erzeugt.

Nützliche Gartenhelfer

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FAQ – Häufige Fragen zum Mais-Anbau

Wann sollte man Mais säen?
Ab Mitte Mai, wenn keine Fröste mehr drohen.

Wie viele Maispflanzen braucht man?
Für eine gute Bestäubung sollten mindestens 10–15 Pflanzen zusammenstehen.

Wie lange dauert es bis zur Ernte?
Je nach Sorte etwa 80–120 Tage.

Kann man Mais im Kübel anbauen?
Ja, aber nur in großen Töpfen mit mindestens 20–30 Litern und mehreren Pflanzen.

Warum bildet mein Mais keine Kolben?
Mögliche Ursachen sind schlechte Bestäubung, zu wenig Nährstoffe, zu wenig Sonne oder zu trockener Boden.

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